The Art of 360° Feedback
“It helps capture the full complexity of managerial behaviour - different groups of employees together hold a unique mirror that enables an individual to see, perhaps for the first time, how his or her actions are understood and interpreted”
Ashridge Management Research Group
Der 360-Grad-Feedback Prozess
- Strukturierter mehr-dimensionaler Feedback-Prozess
- Rückmeldung für Führungskräfte bezüglich deren Performance in Relation zu den jeweiligen Kriterien
- Wahrgenommene Verhaltensweisen und deren Wirkung auf
- Vorgesetzte des Teilnehmers
- Mitarbeiter
- Kollegen
- Kunden
- Schriftlich/elektronisch/anonym vs. nicht anonym
360-Grad-Feedback oder auch Rundumbeurteilung genannt basiert auf dem Prinzip die Kompetenzen von Führungskräften aus mehren Perspektiven zu bewerten. Die zumeist als relevant eingestuften Perspektiven sind: Selbsteinschätzung, Einschätzung durch Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte. Darüber hinaus können auch Ausbildner (z.B. Mentoren, Trainer) oder Kunden bzw. Lieferanten in den Prozess miteinbezogen werden. Beim 360-Grad-Feedback sind folgende vier Phasen wesentlich:
- Identifikation von Stakeholder und Zielgruppe,
- Datenerhebung und Analyse,
- Diskussion der Feedback-Berichte gemeinsam mit entsprechend qualifizierten Beratern,
- Implementierung eines Maßnahmenplans.
Zielsetzungen
Mit 360-Grad-Feedback können mehrere Zielsetzungen verfolgt werden [1]:- Persönlicher Entwicklungsplan mit besonderen Schwerpunkt auf soziale Kompetenzen
- Bildungsbedarfsanalyse für eine Organisation
- Bewertung bzw. Erhebung einer Ausgangssituation für eine Team-Entwicklung
- Entwicklung von organisatorischen Kompetenzen
Auswertung
Literatur:
[1] Bahners, C., Vorgesetztenbeurteilung mittels 360°-Feedback. Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung, ed. P.D.R. Bröckermann. 2005, München und Mering: Rainer Hampp Verlag.
"Chancen und Risiken der Rundum-Beurteilung"
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